Elternumfrage zur Gemeinschaftsschule in Eitorf

Ab Montag, 2. Mai 2011, startet die Gemeinde Eitorf eine Elternbefragung, die zum Ziel hat, den Wunsch nach einer Gemeinschaftsschule in Eitorf zu eruieren. Mit dem Schuljahr 2011/12 ist auf Landesebene der Schulversuch ? Gemeinschaftsschule? gestartet. 14 weiterführende Schulen in NRW werden ab September die neue Form ausprobieren.

Nach der öffentlichen Informationsveranstaltung vom 14.04.2011 zur Gemeinschaftsschule erfolgt nunmehr eine Fragebogenaktion, die sich an die Eltern/Erziehungsberechtigten der Eitorfer Grundschulkinder in den jetzigen Klassen 1 ? 3 sowie der Eitorfer Kinder in den Kindertageseinrichtungen richtet.

Zu Gast bei der Informationsveranstaltung waren Vertreter und Vertreterinnen der Eitorfer Schulen und der Gesamtschule Hennef. Darunter waren Uschi Resch (Grundschule Eitorf),  Alfred Himpeler (Gemeinschaftshauptschule) , Werner Teubler (Gymnasium) und Frank Sauerzweig (Gesamtschule Hennef).  Diese haben sich im Vorfeld über das Konzept einer möglichen Gemeinschaftsschule in Eitorf intensiv beraten und vielen interessierten Eltern dieses Konzept ausführlich vorgestellt. Zusätzlich wurden Fragen von Vertreter/Innen der Bezirksregierung und des Ministeriums, die eng zusammen arbeiten, beantwortet.
Frank Sauerzweig, als Vertreter der Gesamtschule  Hennef, erklärte das die Gemeinschaftsschule längeres gemeinsames Lernen bietet, sodass jedes Kind die Zeit hat, sich individuell zu entwickeln. Ganz nach dem Konzept der Gesamtschule. Weiter erläutert er, dass die Teilnahme am Schulversuch Gemeinschaftsschule der Gemeinde Eitorf die Gelegenheit eröffnet, die zukünftige Schulentwicklung vor Ort mit zu gestalten und die Chancen auf einen besseren oder auch höherwertigeren Schulabschluss zu ermöglichen.


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Doppelhaushalt 2011/2012 des Kreises als Offenbarungseid der gescheiterten Finanzpolitik

Dietmar Tendler

SPD bietet im Interesse der Kommunen auch auf Kreisebene Zusammenarbeit an – Haushaltsrisiko für Städte und Gemeinden

Dietmar Tendler SPD-Verkehrsexperte Dietmar Tendler sieht den Rhein-Sieg-Kreis in gefährlicher Schieflage. ?Wo der Rhein-Sieg-Kreis eigene Steuerungsmöglichkeiten hat, versagt er dramatisch. Exemplarisch ist der Verkehrsbereich. Die Rhein-Sieg Verkehrsgesellschaft (RSVG) verursacht allein von 2010 auf 2011 Mehrkosten von knapp 7 Mio. ?, die nun Kommunen und Kreishaushalt belasten. Während bei anderen Verkehrsunternehmen in der Region stabile Zahlen Verlässlichkeit in die Haushalte bringen, ist die RSVG ein Haushaltsrisiko geworden?, kritisiert Dietmar Tendler. ?Der öffentliche Nahverkehr ist ein Standortfaktor im ländlich-strukturierten Raum. Wir müssen Kosten begrenzen und gleichzeitig ein attraktives Angebot erhalten. Hier hat die SPD-Kreistagsfraktion in vielen Haushaltsberatungen Anträge eingebracht, die nun teilweise von der Mehrheit übernommen wurden. Beispielhaft sei hier unser Antrag auf den Einsatz von Taxibussen im ländlichen Raum und mehr Schnellbuslinien erwähnt. In der Umsetzung des neuen Nahverkehrsplans finden sich nun beide Angebote. Bei der schwarz-grünen Mehrheit lief es in der Vergangenheit im ÖPNV genau umgekehrt. Angebote wurden eingeschränkt und die Umlage erhöht. Dies wird vor allem von den Kommunen im rechtsrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises zu Recht kritisiert.?


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