Im Ausschuss für Klima- und Bevölkerungsschutz am 26. Mai standen wichtige Zukunftsfragen für die Gemeinde Eitorf im Mittelpunkt. Dabei wurde erneut deutlich: Klimaschutz, Versorgungssicherheit und ein leistungsfähiger Bevölkerungsschutz müssen gemeinsam gedacht werden.
Die SPD Eitorf begrüßt, dass die kommunale Wärmeplanung nun den nächsten Schritt in Richtung vertiefende Machbarkeitsstudie macht. Im Mittelpunkt steht dabei die priorisierte „Maßnahme 1“ für das Gebiet Eitorf-Zentrum. Geprüft werden soll ein mögliches Wärmenetz unter Nutzung klimafreundlicher Wärmequellen wie Fluss- und Grundwasserwärme. Für die SPD ist klar: Auf dieses Projekt muss in den kommenden Monaten ein besonderer Fokus gelegt werden. Ziel ist es, die technischen, wirtschaftlichen und genehmigungsrechtlichen Fragen zügig zu klären, damit aus der Planung konkrete Umsetzungsschritte entstehen können. Gleichzeitig muss die Wärmewende sozialverträglich und bezahlbar bleiben.
Passend dazu fand am 29. Mai im Theater am Park eine Bürgerinformationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung statt. Die SPD begrüßt diesen offenen Austausch ausdrücklich. Transparenz und Bürgerbeteiligung sind wichtige Voraussetzungen für das Gelingen der Wärmewende.
Darüber hinaus wurde im Ausschuss erneut die Bedeutung eines leistungsfähigen Bevölkerungsschutzes deutlich. Extremwetterlagen, Hochwasserereignisse oder großflächige Stromausfälle zeigen, wie wichtig funktionierende Warn- und Hilfsstrukturen vor Ort sind. Die SPD setzt sich deshalb weiterhin für die Unterstützung der ehrenamtlichen Hilfsorganisationen ein. Die Möglichkeiten zur Unterstützung der DLRG-Ortsgruppe – sowohl durch Förderprogramme als auch durch eine mögliche finanzielle Berücksichtigung im kommunalen Haushalt – müssen nun zeitnah und konkret durch die Verwaltung geprüft werden.
