Neues Schulgesetz verabschiedet

?Einen Tag vor Ferienbeginn gegen heftigen Protest verabschiedet, mitten in den Ferien (1. August ) Inkrafttreten, am ersten Schultag umzusetzen- so viel Terminstress, Lehrerverunsicherung und regierungsamtliche Stümperei hat es noch nie gegeben": so der SPD-Landtagsabgeordnete für den Rhein-Sieg-Kreis Achim Tüttenberg und der Schulpolitische Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Dietmar Tendler unisono.
Mehr Ruhe an der Schulfront lauteten gängige CDU-Slogans in mehreren Landtags – Wahlkämpfen, aber so viel Unruhe und Chaos, wie Rüttgers und Schulministerin Sommer verbreiten – das ist einzigartig. So wurde das letzte Schulgesetz unter der früheren SPD-Schulministerin Ute Schäfer fristgerecht ein halbes Jahr vor Inkrafttreten den Schulen vorgelegt. Diesmal gingen dagegen mehr als 100 Grundschulen im Rhein-Sieg-Kreis in die Sommerferien, ohne eine zum Schulgesetz dazugehörige Ausbildungsverordnung zu kennen.

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Volksinitiative zur Kinder- und Jugendförderung von CDU/FDP-Landesregierung abgeschmettert

Mehr als 500.000 Unterschriften – ein beeindruckendes Dokument von Basisprotest der Kinder
– und Jugendorganisationen von Sport über Kirchen bis zu offenen Einrichtungen und andere
freie Träger gegen die Wortbruch-Politik von Rüttgers. ?Ein "Jahr des Kindes" hat der Ministerpräsident ausgerufen und zum Jahr des größten Raubzugs durch die Kinder- und Jugendförderung hat er es jetzt gemacht": so SPD-Landtagsabgeordneter für den Rhein-Sieg-Kreis Achim Tüttenberg. In der letzten Landtagssitzung vor der Sommerpause wurden die beiden Volksinitiativen "für die Beibehaltung der gesetzlich zugesicherten Kinder- und Jugendförderung" sowie "gegen Kürzungen der Landesförderung bei Kindern, Jugendlichen und Familien" im Landtag beraten.

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Rekord: 12 Milliarden Neuschulden durch Rüttgers

Ein Jahr Rüttgers – ein Rückschlag für Nordrhein-Westfalen auf ganzer Linie.
Kaum 1 Jahr ist neue Landesregierung im Amt und hat schon Beschlüsse für 12 Mrd Euro
zusätzlicher Schulden gefasst:
1) Nachtrag 2005: plus 2,2 Mrd. Euro
2) Etat 2006: plus 5,5 Mrd. Euro
3) Etatentwurf 2007: plus 4,4 Mrd. Euro

Und dies nicht etwa parallel zu steigenden Sozial- oder Investitionsleistungen oder zu sinkenden
Steuereinnahmen. Vielmehr parallel zum größten Sozialabbau und zu sprudelnden Steuermehreinnahmen.
Eine Pharisäerhaftigkeit ohne Gleichen ist die Haltung von Rüttgers zur Thematik Mehrwertsteuererhöhung:
1) Rüttgers stimmt in Berlin dem Koalitionsvertrag mit der Mehrwertsteuererhöhung zu
2) Rüttgers lehnt im Bundesrat die Mehrwertsteuererhöhung in der sicheren Erkenntnis ab,
dass seine Kollegen eine sichere Mehrheit für die Erhöhung sicherstellen.
3) Rüttgers nimmt zusätzliche Mittel an Einkommensteuer ein, hält trotzdem am historischen
Sozialabbau in NRW fest und greift nun auch noch den Kommunen in die fast leeren
Taschen.

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Bürgermeister Dr. Storch unterläuft einstimmige Resolution des Rates …

… für den Erhalt des Eitorfer Forstamtes

Bereits im vergangenen Jahr war Bürgermeister Dr. Storch auf Antrag der SPD-Fraktion hin beauftragt worden, Gespräche mit dem Minister darüber zu führen, dass ohne ?wenn und aber" der Forstamtstandort Eitorf gesichert bleiben muss. Anlaß waren Ankündigungen des Ministeriums, durch Zusammenlegung von Forstamtsbezirken Einsparungen zu erzielen. Hierbei wurde auch der Wegfall des Standortes Eitorf diskutiert. Nachdem die Bemühungen von Bürgermeister Dr. Storch, durch Gespräche konkrete Aussagen zur Sicherung des Forstamtstandortes Eitorf zu erhalten, gescheitert sind, legte der Bürgermeister dem Rat eine Resolution zum Erhalt des Forstamtstandortes Eitorf an den Minister vor, die in der vergangenen Ratssitzung einstimmig verabschiedet wurde. Hierbei musste sich Bürgermeister Dr. Storch herbe Kritik der Ratsfraktionen daran gefallen lassen, dass er nicht nur den Erhalt des Eitorfer Standortes, sondern auch die Zusammenlegung des Forstamtsbezirkes Waldbröhl am Eitorfer Standort vorgeschlagen hatte und dies bereits Gegenstand entsprechender Presseberichte war, bevor der Rat hiermit befasst war.

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Fraktionsvorsitzender der Grünen will sich beim Eitorfer Krankenhaus persönlich profilieren

Heftig kritisiert werden muß die Berichterstattung der Eitorfer Grünen zur Situation des Eitorfer Krankenhauses im letzten Mitteilungsblatt! In einem internen Gespräch zwischen dem Bürgermeister und allen Fraktionsvorsitzenden, also auch dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen, wurde ausdrücklich Stillschweigen über die aktuellen Probleme am Eitorfer Krankenhaus verabredet, da Spekulationen hierüber in erheblichem Maße dem Krankenhausstandort Eitorf, für den wir alle eintreten, gefährdet. Nunmehr scheint sich der Fraktionsvorsitzende der Grünen durch Bruch des vereinbarten Stillschweigens und entsprechende Presseartikel als Retter des Krankenhauses aufspielen zu wollen.

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Waldfest in Lascheid

Wie in jedem Jahr besuchten SPD-Ratsmitglied Mechtild Jüdes-Dreesen mit Mann und Familie das Lascheider Waldfest, das sicher zu einem der sommerlichen Highlights der Eitorfer Festszene zählt. Gemütlichkeit, vorzügliche Bewirtung und [...]

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Grobe handwerkliche Fehler der CDU/FDP-Landesregierung.

CDU-Mehrheit im Kreis beschließt Anhebung der Kindergartenbeiträge

SPD-Kreistagsabgeordneter Dietmar Tendler: Mit den Stimmen der CDU-Mehrheitsfraktion hat der Jugendhilfeausschuss des Kreises eine generelle 10-prozentige Anhebung der Elternbeiträge für den Kindergarten beschlossen. Der SPD-Antrag, eine sozialverträgliche differenzierte Anhebung vorzunehmen, fand bisher leider keine Mehrheit. Während in Rheinland-Pfalz bereits verbindliche Pläne zur Abschaffung der Kindergartenbeiträge festgelegt werden, steuert die Landesregierung NRW in die entgegen gesetzte Richtung. Aufgrund der Kürzung der Finanzmittel für die Einrichtungen müssen vielerorts die Kindergartenbeiträge erhöht werden. Auch im Gebiet des Kreisjugendamtes, das für Eitorf zuständig ist, bleiben die Eltern nicht davor verschont und müssen ab dem 1. August nach dem bisherigen Stand mehr für einen Platz im Kindergarten zahlen.

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Fest der Internationalen Begegnung am 16. September

Das diesjährige Fest der Internationalen Begegnung findet am Samstag, dem 16. September 2006, statt. Hierauf einigte sich der Ausländerbeirat der Gemeinde Eitorf in seiner vergangenen Sitzung. SPD-Ratsmitglied Ulrich Duldhardt: ?Obwohl die Gemeinde Eitorf aufgrund ihres Nothaushaltes mehr denn je jeden Euro-Cent umdrehen muß, war es in den Diskussionen einhelliger Wille aller politischen Fraktionen, das Fest der Internationalen Begegnung als traditionelles Zeichen des friedlichen Zusammenlebens der Eitorfer und aller hier ansäßigen Nationen zu erhalten. Sowohl die Gemeinde als auch die das Fest gestaltenden Nationen haben hierbei jede Möglichkeit ausgeschöpft, bei sparsamster Gestaltung und hohem Eigenanteil den bisherigen Rahmen des Festes in der Dreifachhalle beibehalten zu können. Der Dank gebührt hierbei allen, die in der Vorbereitungsphase mitgewirkt haben und noch mitwirken, um diese Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder zu ermöglichen."

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