SPD fordert: Breites Schnellbusnetz für den gesamten Rhein-Sieg-Kreis

„Schnellbuslinien ohne viele Zwischenhalte ermöglichen eine unkomplizierte Busfahrt von kleineren Gemeinden hin zu größeren Städten und Bahnhöfen. Ein breites Netz an Schnellbuslinien kann deshalb eine echte Alternative zum Auto bieten“, so Dietmar Tendler, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg, über den neuen Vorstoß der SPD im Rhein-Sieg-Kreis.

Der NVR hat in der Sitzung des Hauptausschusses am 7. Juni entsprechende Mittel in Höhe von 3,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die die Förderung von regionalen Schnellbuslinien ermöglichen. „Wir möchten diese Fördermittel nutzen, um so schnell wie möglich neue Linien einzurichten. Die Kreisverwaltung soll hierzu mögliche Linien vorschlagen“, fordert Tendler weiter. Die einzige gewinnbringende Busstrecke im gesamten Kreis ist gleichzeitig auch die einzige Schnellbusverbindung. Seit mehreren Jahren schreibt die Busverbindung zwischen Niederkassel und Bonn bereits schwarze Zahlen.

Ute Krupp, Geschäftsführerin der SPD-Kreistagsfraktion, ergänzt: „Im linksrheinischen Kreisgebiet gibt es bisher keine einzige Schnellbuslinie nach Bonn. Viele Menschen arbeiten in Bonn und stehen jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit im Stau. Mit einem Schnellbusnetz kann man für eine echte Entlastung auf der Straße sorgen.“

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Fraktionsschießen in Mühleip

Fraktionsschießen in Mühleip 2019

Mit einer Abordnung von 3 Schützinnen trat dieses Jahr die SPD-Fraktion auf Einladung der Schützenbruderschaft St. Aloysius Mühleip 1957 e.V. zum diesjährigen Fraktionsschießen an. Die SPD-Fraktion wurde vertreten durch die Fraktionsvorsitzende Sara Zorlu, der Geschäftsführerin Gabriele Kilian und Ratsmitglied Monika Ziegenhohn. Leider konnten sie nicht die begehrte Fraktionstrophäe gewinnen und mussten sich mit einem ehrenvollen 4. Platz zufrieden geben. Dabei wurde die Möglichkeit für ausführliche Gespräche mit Gästen und Veranstaltern genutzt.

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Sportfest in Käsberg

Auch in diesem Jahr fand das Sportfest des SV „Rot-Weiß“ Käsberg und um Christi Himmelfahrt statt. Gerne besuchten bei perfektem Fußball-Wetter Ortsvereinsvorsitzender Alexander Jüdes Geschäftsführerin des Ortsvereins Mechtild Jüdes-Dreesen und Ratsmitglied Andreas Hubert das Traditions-Fußball-Turnier für Freizeitmannschaften, letzter nahm zudem auch aktiv am Spielgeschehen teil. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr in dem der Sportverein sein 50 Jähriges Jubiläum feiern kann.

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Zu Gast in der Eitorfer Moschee

Vergangenen Samstag folgte SPD Vorsitzender Alexander Jüdes gemeinsam mit seiner Ehefrau der Einladung des Islamischen Kulturvereins e.V. zum gemeinsamen Fastenbrechen in die Eitorfer Moschee. Empfangen wurden Sie von Imam Ahmet Kadioglu und dem Vorsitzender der Jungsozialisten Saban Harmanci, der sich auch im Kulturverein engagiert. Nach einem kurzen Vortrag über die Glaubenssätze der Muslime und die Besonderheiten einer Moschee, gab es beim gemeinsamen Essen und anschliessendem Tee vor der Moschee interessante Gespräche. Die SPD Eitorf bedankt sich für für den schönen Abend und die Möglichkeit des kulturellen Austausches.

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Bericht der vergangenen Wochen

In den vergangenen drei Wochen nahmen SPD Ratsmitglieder und Sachkundige Bürger an den verschiedensten Rats- und Ausschusssitzungen sowie diversen Veranstaltungen teil.
Im Gemeinderat wurde mit den Stimmen der SPD der Renovierungsausbau der Leienbergstr. beschlossen, im Ausschuss Kultur, Sport, Markt und Kirmes stand erneut das Kleinspielfeld am Eitorfer Sportplatz zur Debatte. Die erhebliche Verkleinerung der Spielfläche, so dass wohl keine Meisterschaftsspiele dort ausgetragen werden können sowie der zeitliche Ablauf der Baumaßnahme lassen noch einige Fragen offen und müssen dringend mit den Vereinen abgesprochen werden. Wichtig ist, dass die Finanzierung im Haushalt gesichert ist und der grundsätzliche Beschluss mit den Stimmen der SPD gefasst wurde.
Vergangenes Wochenende besuchten Ratsmitglied Bernd Thienel und Ortsvereinsvorsitzender Alexander Jüdes den Sachkundigen Bürger der SPD Michael Haupt in Merten. Beide gratulierten ihm zu seinem 70. Geburtstag, den er mit Freunden und Nachbarschaft in seinem Garten ausgiebig feierte. Nochmals herzlichen Glückwunsch.
Am kommenden Sonntag, den 26. Mai wird das Europäische Parlament gewählt. Bereits in den vergangenen zwei Wochen standen wir an Infoständen am Markt interessierten Bürgerinnen und Bürgern für Fragen zur Verfügung. Hierbei wurde natürlich auch über den bevorstehenden Eitorfer Bürgerentscheid diskutiert. Auch auf dem Eitorfer Flohmarkt war das Thema „Marktplatz“ Teil vieler Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern.
Das Theater am Park war gleich zweimal Ort für Gespräche und Begegnungen. Einmal anlässlich der Sportlerehrung, an der Ratsmitglied Bernd Thienel und Sachkundige Bürgerin Gaby Hubert teilnahmen und beim Tag der offenen Tür. Die Sportlerehrung zeigte einmal mehr zu welchen hervorragenden Leistungen Eitorfer Sportler und Sportlerinnen fähig sind. Trotz der Beeinträchtigungen durch die Umbaumaßnahmen von Schwimmbad und den beiden Turnhallen suchten Vereine und Sportler nach Alternativen, um mit gezieltem Training Höchstleistungen abzurufen. Einer der vielen Helfer im Ehrenamt wurde besonders geehrt. Helmut Scheidt, seit mehr als 3 Jahrzehnten das Gesicht des SV 09 Eitorf wurde besonders für sein Engagement geehrt. Auch er wies auf die aktuell schlechten Rahmenbedingungen deutlich hin. Wir wünschen dem SV 09 Eitorf, dass er uns in der A-Klasse erhalten bleibt. Die Verbundenheit zum SV Eitorf zeigt ein neues Werbebanner am Sportplatz.
Im Rahmen des „Tages des Städtebauförderung“ am 4. Mai stand die Präsentation des geplanten Umbaus des Theater am Park im Mittelpunkt. Es ist seit Jahren ein Anliegen der SPD gewesen, dort ein kulturelles Zentrum zu errichten. Beim Tag der offenen Tür fand ein reger Austausch mit VHS, Vereinen, Verwaltung und Bürgern statt. Ratsmitglied Bernd Thienel konnte einige Anregungen aufnehmen.
Am Samstag lud der Türkische Elternverein zum gemeinsamen Fastenbrechen. Auch wenn in diesem Jahr das Wetter nicht mitspielte, genossen Geschäftsführerin Mechtild Jüdes-Dreesen, Juso-Vorsitzender Saban Harmanci sowie Ortsvereinsvorsitzender Alexander Jüdes das leckeres Essen zum Fastenbrechen und die Gastfreundschaft. Ein Dank gilt auch dem gesamten Team, die SPD wünscht allen Musliminnen und Muslimen eine ruhige Fastenzeit.

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Ein Platz für Menschen

Die Überlegungen und Planung zum Integrierten Handlungskonzeptes (IHK) laufen jetzt schon fast drei Jahre, mit verschiedenen Ideenworkshops, Bürgeranhörungen und öffentlichen Präsentationsterminen. Das Ergebnis mündete in einer Konzeption zur Neugestaltung des Zentralen Platzes der Gemeinde Eitorf, dem Marktplatz. Besonders interessant für die stark gebeutelten öffentlichen Kassen, ist das Angebot der Finanzierung des Geldgebers. Für die Finanzierung von 100% des Planungs- und Bauvorhabens trägt die Gemeinde Eitorf nur 30%.

Die BI (Bürgerinitiative) in Eitorf behauptet, dass es ohne Parkplätze keinen Einzelhandel mehr in Eitorf geben wird. Die Realität sieht leider anders aus. In Wahrheit folgt ein Leerstand dem anderen in Eitorf trotz ausreichend Parkplätze. Mit Sorge beobachtet die SPD die leeren Geschäftsräume im Ortskern. Diese Entwicklung bedarf gemeinsamer Lösungen der Politik, der Gemeinde insbesondere der Wirtschaftsförderung und der Geschäftstreibenden.

Nach einem gemeinsamen Gespräch der BI, der Politik und Gemeinde ist für die SPD Eitorf klar, dass entgegen ihrer Bezeichnung „Bürgerinitiative zur Wiederbelebung des Ortskernes …“, Ideen für den Ortskern Mangelware sind. Die Idee das etwas Neues im Ortskern entstehen könnte, interessierte die BI wenig. Besonders schockierend war die Äußerung der Geschäftsleute und Eigentümer, dass man nicht verpflichtet sei, Vorschläge zu machen.

Dazu äußert sich die Fraktionsvorsitzende Sara Zorlu: „Wir stehen vor der großen Herausforderung und der spannenden Aufgabe, dass der Ortskern in Eitorf attraktiver gestaltet werden kann, unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Weitere Leerstände können wir uns nicht leisten. Wir müssen gemeinsam Lösungen auf den Weg bringen. Die Chancen, die wir mit diesem Projekt wahrnehmen können, werden leider nicht erkannt. Es ist jetzt Zeit zu investieren. Die BI lässt anscheinend nicht von der Idee begeistern den Eitorfer Ortskern attraktiver zu gestalten; nicht ein Vorschlag zur Verbesserung wurde gemacht. Das ist verantwortungslos. Aus diesem Grund bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger bei den bevorstehenden Bürgerbegehren mit NEIN abzustimmen gegen Stillstand, damit Eitorf sich wieder positiv entwickelt.“

Die Planungen für die Neugestaltung des Marktplatzes sind im Anfangsstadium, auch wenn die BI gerne mit Detailfragen ablenken möchte, ist jetzt die Phase in der man sich mit der Idee was kommen könnte, beschäftigen sollte.

Ortsvereinsvorsitzender Alexander Jüdes: „Wir setzen uns als SPD seit ca. 40 Jahren für die Wiederbelebung des Marktplatzes als zentraler Ortskern ein. Ideen wie man den Wochenmarkt wieder neu entwickeln könnte, können jetzt konkret angepackt werden. Wochenendmärkte sind eine Idee, die die SPD bereits vorgeschlagen hat. Wir möchten einen Ort schaffen, der die Menschen dazu bringt, im Ortskern zu verweilen. Ich bin nach der öffentlichen Infoveranstaltung guter Dinge, dass die Mehrheit der Eitorfer Bürgerinnen und Bürger, das auch so sieht.“

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Martin Schulz begeisterte für Europa

Dass der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, einer der überzeugtesten und überzeugendsten Vorkämpfer der europäischen Zusammenarbeit ist, wissen viele. Wie sehr er für Europa brennt, zeigte Schulz beim „Europa-Frühstück“ der SPD Rhein-Sieg und der SPD Hennef in der Hennefer Meys Fabrik. Die Vorsitzende der SPD Hennef, Hanna Nora Meyer, und die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende, Sara Zorlu, konnten rund 130 Gäste zum gemeinsamen Austausch über die Herausforderungen der EU im Vorfeld der Europawahl am 26. Mai begrüßen. Im vom Juso-Kreisvorsitzenden Mario Dahm moderierten Gespräch machte Schulz klar, dass an einer stärkeren Zusammenarbeit in Europa kein Weg vorbeiführe, wenn man international eine Stimme haben und die Herausforderungen der Zeit erfolgreich lösen möchte. Alles andere seien Irrwege.
Auf drei zentrale Felder spitzte der SPD-Bundestagsabgeordnete und ehemalige SPD-Vorsitzende die Herausforderungen zu: Frieden, Umwelt, Demokratie. Europa habe seine zentrale Funktion der Friedenssicherung in einer Weise erfüllt, dass es vielen heute selbstverständlich erscheine, als Partner statt als Feinde zu leben. Diese Aufgabe bliebe aber immer zentral und könne gar nicht oft genug betont werden. Vor allem jüngere Menschen würden zurecht einfordern, dass sie auch in Zukunft noch in einer intakten Umwelt leben können. Schulz begrüßte etwa die Schülerproteste und forderte, verbindlichen und wirksamen Klimaschutz in der EU gemeinsam voranzubringen und auch gegenüber anderen Ländern durchzusetzen. Auch der Einsatz für Demokratie sei wichtiger denn je, denn Rechtspopulismus und nationaler Egoismus bedrohen das europäische Projekt. Deutschland müsse auf die Vorschläge des französischen Präsidenten Macron für mehr europäische Zusammenarbeit eingehen. So könne man die institutionellen Schwächen der EU verbessern und für ein sozialeres Europa der Menschen, nicht nur der Märkte, sorgen. Die Kanzlerin sei in diesem Punkt viel zu zögerlich, kritisierte Schulz.

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