Das Team für Eitorf, einstimmig und selbstbewusst.

Mitglieder der SPD wählen Sara Zorlu einstimmig zu ihrer Bürgermeisterkandidatin und folgen den Kandidatenvorschlägen des Vorstandes für den Gemeinderat.

Bereits im März trat der Vorstand der Eitorfer SPD an die Öffentlichkeit und schlug ihren Mitgliedern die Vorsitzende der SPD Ratsfraktion Sara Zorlu als Bürgermeisterkandidatin vor. Die darauf folgende Aufstellungsversammlung für Ende März musste aufgrund der Covid-19-Krisensituation ohne neues Datum abgesagt werden. Diese Mitgliederversammlung konnte jetzt unter Einhaltung der aktuellen Sicherheitsmaßnahmen am 29. Mai im Schützenhof nachgeholt werden. Dort sprachen sich die Mitglieder  einstimmig für Sara Zorlu als SPD-Bürgermeisterkandidatin aus.

Gemäß der Sicherheitsbestimmungen wurde auf ausreichend Abstand zwischen den Tischen der rund 40 Teilnehmer geachtet, um zu engen Körperkontakt zu vermeiden. Unter den Gästen waren auch der SPD-Bürgermeisterkandidat der Stadt Hennef, Mario Dahm sowie Landratskandidat der SPD Rhein-Sieg Denis Waldästl. In seinem kurzen Grußwort erläuterte er die besondere Lage in den Kommunen des Kreises und schwor die anwesenden Genossinnen und Genossen auf den kommenden Wahlkampf ein. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Alexander Jüdes führte durch die Versammlung und präsentierte den Mitgliedern die Personalvorschläge für das Amt des Bürgermeisters, sowie die Wahlkreiskandidatinnen und -kandidaten.

Bürgermeisterkandidatin Sara Zorlu

Sara Zorlu betonte in ihrer Vorstellungsrede ihre Ziele für Eitorf: „Mit eurer Unterstützung und einem Wählerauftrag will ich eine Mehrheit bilden, die die Gesellschaft stärkt, in der die Menschen im Mittelpunkt stehen: sozial, kinder- und familienfreundlich, die Themen Bildung, Arbeit und Wirtschaft im Dreiklang verstehend. Eitorf hat viel erlebt und wir standen immer vor der Herausforderung unsere Zukunft zu gestalten. Dieser Gestaltungsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Wir entscheiden am 13. September nicht nur über eine neue Zusammensetzung des Gemeinderates, sondern auch wie sich unsere Gemeinde im nächsten Jahrzehnt aufstellt. Das jahrelange Sparen war nicht die richtige Antwort. Uns fehlt es in Eitorf nicht an Ideen, sondern an der konsequenten Umsetzung. Das Hinauszögern wichtiger Entscheidungen kostet uns die Zukunft. Diese Dinge haben mich darin bestärkt als Bürgermeisterin zu kandidieren.“

Konkret nannte Bürgermeisterkandidatin Zorlu die fehlenden KiTA-Plätze in Eitorf. Auch in Eitorf muss die Vereinbarkeit von Familie und Beruf dringend verbessert werden. Dafür braucht Eitorf auch neue Wohngebiete. Wichtig ist ihr eine bürgernahe, transparente und digitale Verwaltung. Eine Wirtschaftsförderung die neu definiert werden muss, gemeinsam mit Unternehmen und Betrieben, aber auch mit neuen Unternehmen.

Alexander Jüdes gratuliert Sara Zorlu zur Wahl.
Alexander Jüdes gratuliert Sara Zorlu zur Wahl.

„Schon mehr als zehn Jahre setzt sie sich für Eitorf ein und konnte dementsprechend schon viele Dinge voranbringen, sie hat die nötigen Erfahrungen für das höchste Amt in Eitorf, aber auch den Willen etwas zu bewegen“, ist sich Ortsvereinsvorsitzender und Ratskandidat Alexander Jüdes sicher.

Seit 2009 gehört Sara Zorlu dem Eitorfer Gemeinderat an, war Vorsitzende der Jusos im Rhein-Sieg-Kreis und ist jetzt stellvertretende Parteichefin der SPD Rhein-Sieg. Sie ist gut vernetzt und vertritt die SPD auf verschiedenen Ebenen vom Regionalvorstand bis zum Bundesparteitag der SPD. Vor Ort engagiert sie sich für die Belange der Menschen und der Vereine; sie ist eine zuverlässige Partnerin.

„Es gibt viel zu tun für unsere Gemeinde und dafür braucht es neue Impulse. Eine junge Bürgermeisterin mit einer Mehrheit im Rat wird der Gemeinde Eitorf gut tun“, unterstreicht Vorstandsmitglied und Ratskandidat Bernd Thienel den Anspruch seiner Partei, für Veränderungen in Eitorf zu kämpfen.

Sara Zorlu und der Vorstand der SPD Eitorf
Sara Zorlu und der Vorstand der SPD Eitorf

„Es ist die Zeit Dinge anzupacken und konsequent umzusetzen. Ich und die SPD sind dazu bereit,” erklärt Sara Zorlu. „Ich will die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen, weil ich eine andere Auffassung und ein anderes Rollenverständnis vom Bürgermeisteramt habe, als wir es bisher gewohnt sind. Man wird nicht Bürgermeister, um zu verwalten, sondern um anzupacken, zu gestalten, zu führen und zu machen. Und dafür stehe ich, für einen neuen Stil innerhalb unserer Verwaltung, nach außen transparent für die Bevölkerung. Die Sportstätten sind alle sanierungsbedürftig. Sparen um jeden Preis, hat uns nicht gerettet. Im Gegenteil, wir haben schon vor 5 Jahren gefordert “Investieren, statt sparen”. Die Konsequenz ist nicht nur die bauliche Substanz unserer Infrastruktur, sie hat auch gesellschaftliche Auswirkungen und trifft mit voller Breitseite die Grundschulkinder, Jugendliche, Familien und die Vereine. Vereine, die sowieso schon mit sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen haben.“

Zorlu setzt auf Kommunikation, im Dialog mit den Menschen, nimmt die Anregungen der Menschen auf; sie geht auf die Menschen zu. Nach ihrer Auffassung kann die Gemeinde die Chancen der Digitalisierung nutzen, um Verwaltungsprozesse schneller und transparenter zu gestalten und dadurch den behördlichen Alltag für Menschen einfacher zu machen. Besonders unterstrich Zorlu das Kernanliegen der SPD, das Zusammenleben vor Ort zu gestalten, dass alle Menschen gleiche Chancen auf ein gutes Leben haben. „Eine Gemeindeverwaltung, die für die Menschen da ist und die Rahmenbedingungen schafft, hier zu leben. Wir brauchen dringend weitere Kindergartenplätze und Plätze für die U3-Betreuung“, erklärt die SPD Kandidatin. Gerecht sei auch, wenn Dorfkinder genauso gut aufwachsen können wie Kinder in der Stadt. „Dafür müssen die Herausforderungen wie Nahverkehr, Internetverbindung oder Nahversorgung in den vielen Dörfern konkret angepackt werden.“

Die SPD-Eitorf tritt mit einem starken und selbstbewusstem Team aus erfahrenen Ratsmitgliedern und jungen, neuen Kandidatinnen und Kandidaten zur Gemeinderatswahl am 13. September an und steht für einen Richtungswechsel in Eitorf. Ziel ist eine Ratsmehrheit zu erreichen, die an Alle denkt und nicht nur an die Wenigen. Jetzt gilt es, die Bürgerinnen und Bürger zu überzeugen.

SPD-Reserveliste 2020

Listenplatz Vorname, Name
1 Sara Zorlu
2 Bernd Thienel
3 Gaby Kilian
4 Alexander Jüdes
5 Andreas Hubert
6 Karola Gerlach
7 Michael Fuchs
8 Thomas Welteroth
9 Frederic Jüdes
10 Saban Harmanci
11 Guido Casper
12 Dr. Hugo Peeters
13 Gerhard Dingel
14 Claudia Kau
15 Annik Klümper
16 Lena Kilian
17 Monika Ziegenhohn
18 Werner Thiel
19 Arne Loewenich
20 Gaby Hubert
21 Peter Stein
22 Uwe Eckardt
23 Achim Reddmann
24 Horst Jung
25 Deniz Turhan
26 Herry Klümper
27 Carsten Krey
28 Elisabeth Klein
29 Sarah Kau
30 Torsten Bourauel

SPD-Wahlkreiskandidaten und -vertreter 2020

010 Merten: Dietmar Tendler (Elisabeth Klein)

020 Bohlscheid: Claudia Kau (Sarah Kau)

030 Halft: Thomas Welteroth (Gaby Hubert)

040 Alzenbach: Dr. Hugo Peeters (Achim Reddmann)

050 Obenroth/Käsberg/Bitze: Bernd Thienel (Torsten Bourauel)

060 Östlich Mühleip/Schweiz: Gaby Kilian (Lena Kilian)

070 Westl. Mühleip/Obereip: Andreas Hubert (Horst Jung)

080 Irlenborn/Lindscheid: Gerhard Dingel (Uwe Eckardt)

090 Untenroth/Harmonie/Schiefen: Michael Fuchs (Monika Ziegenhohn)

100 Eitorf-Nord: Annik Klümper (Herry Klümper)

110 Eitorf-Ost: Saban Harmanci (Michaela Köser-Segschneider)

120 Eitorf-Höhenstein/Huckebröl: Alexander Jüdes (Carsten Krey)

130 Eitorf-Hospitalstr./Maiberg: Frederic Jüdes (Arne Loewenich)

140 Eitorf-Süd: Karola Gerlach (Peter Stein)

150 Eitorf-West: Guido Casper (Deniz Turhan)

160 Eitorf-Mitte: Sara Zorlu (Werner Thiel)

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