SPD-Landratskandidat Denis Waldästl, die Bürgermeisterkandidatin Sara Zorlu und der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Dietmar Tendler besuchten Mittwoch das Eitorfer Traditionsunternehmen WECO. Eine Firma, die über die Grenzen Eitorfs und des Rhein-Sieg-Kreis hinaus bekannt ist und ein Leuchtturm [...]

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Herausforderung gemeistert

Am Dienstagmorgen lud die “Bürgerinitiative zur Wiederbelebung des Eitorfer Ortskerns” zur Podiumsdiskussion ein. Eine Terminfindung gestaltete sich bereits im Vorfeld schwierig, da alle Termin-Anfragen sehr kurzfristig via E-Mail abzustimmen waren. Durch die kurzfristige Absage der Diskussion in den Redaktionsbüros des Kölner-Stadt-Anzeigers nutzte man diesen geplanten Termin um 10 Uhr morgens. Grundsätzlich ist es irritierend, dass eine Organisation zu einer überparteilichen Podiumsdiskussion einlädt, deren Sprecher auf dem Podium sitzt. Um der Überparteilichkeit etwas Rechnung zu tragen konnte Werner Teubler, ehemaliger Direktor des Siegtal Gymnasiums, als Moderator gewonnen werden. Auch die Herangehensweisen und der zeitliche Rahmen der gewünschten Bürgerbeteiligung war ambitioniert. Leider wurde über die öffentlichen Kanäle und sozialen Medien der BI diese Veranstaltung nicht beworben, sodass es nicht verwunderlich war, wer dort Fragen einbrachte. Fast alle gestellten Fragen kamen von Initiatoren der Bürgerinitiative und suggerierten durchweg einen negativen Unterton. Dem Anspruch der Überparteilichkeit wurde hierbei in keinster Weise entsprochen!

Nichtsdestotrotz zögerte Sara Zorlu nicht und nahm trotz dieser stark verzerrten Verhältnisse an der Veranstaltung teil. In ihrem Eingangsplädoyer ging sie auf ihre Vorstellungen eines modernen, für alle Generationen gestalteten Eitorfs ein. Sie verdeutlichte energisch, mit was für irreführenden Methoden und Praktiken sowohl im Bürgerentscheid, als auch im Wahlkampf kommuniziert wird. Dadurch sind Erwartungen geweckt wurden, die mit der tatsächlichen Situation Eitorf nicht übereinstimmen. Auch die permanenten Seitenhiebe in Richtung “Parteien” und “Verwaltung”, dass der “Bürgerwille” nicht umgesetzt würde, trüben einen ernsthaften Dialog und eine tatsächliche Entwicklung. Als Begründung hierfür eine unterschiedliche Auslegung der von beiden Seiten abgestimmten damaligen Fragestellung anzuführen, unterbieten jegliches demokratische Verständnis. Der auf die Vergangenheit und “Marktplatz/Parkplätze” reduzierte Fragenkatalog, engte sehr stark ein. Relevante Themen, die aus Bürger- und Haustürgesprächen mitgenommen wurden, tauchten überhaupt nicht auf, u.a. eine “öffentliche Toilette” oder bessere Mobilität. Sara Zorlu meisterte aber diese Herausforderung mit Bravour, warb für realistische Lösungen und stellte klar, dass die Attraktivität des Ortskerns ausschließlich den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen müsse. Sie warb für einen Eitorfer Wirtschaftskreis um die Ideen und Bedürfnisse der Wirtschaftstreibenden aktiv in diese Entscheidungen mit einzubinden. Aktuell ist kein Platz um Wunschdenken oder Träumereien, da wir die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die schon stark angeschlagenen Gemeindefinanzen noch nicht abgesehen werden können. Auch bekräftigte sie die Idee der Verlagerung des Rathauses in einen neu zu schaffenden Gebäudekomplex auf dem Schulgassenareal. Die SPD-Bürgermeisterkandidatin Sara Zorlu machte sich auch in dieser Veranstaltung für politische Mitsprache stark und betonte ihre Absicht Verwaltungsentscheidungen, informativer und transparenter kommunizieren zu wollen. Die Themen Barrierefreiheit, Mobilität sowie Kooperationen mit Angeboten des Kreises will sie konsequenter angehen und warb um Unterstützung bei der bevorstehenden Kommunalwahl.

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Ein überzeugender Auftritt

Sara Zorlu spricht bei der Seniorenvertretung

Sara Zorlu überzeugte bei der Kandidaten-Vorstellung der Seniorenvertretung

Vergangenen Montag fand eine Podiumsdiskussion zur Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten und der Bürgermeisterkandidatin statt. In einem etwas ungewohnten Szenario, bedingt durch Corona wurden alle Kandidaten zu einer Befragung geladen, die dann im Internet live “gestreamt” wurde. In einem zugegeben sehr umfangreichen Fragenkatalog, der sich mit relevanten Themen aus der Sicht von Senioren in Eitorf beschäftigte, wurde den Kandidaten auf den “Zahn gefühlt”. SPD-Bürgermeisterkandidatin Sara Zorlu zeigte sich während der gesamten Veranstaltung hoch aufmerksam und konnte durch ihre über zehnjährige kommunalpolitische Erfahrung als Fraktionsvorsitzende und Ratsmitglied zu allen Fragen Rede und Antwort stehen.

In ihren zahlreichen Statements verwies sie auf die Generationengerechtigkeit und die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements. In vielen Gesprächen mit BürgerInnen wurde sie mit dem Thema Altersarmut konfrontiert, deren Bekämpfung eine ihrer Motivationen war sich politisch zu engagieren. Neben Themen der Mobilität, ging sie auch auf die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum ein, insbesondere auf die des Marktplatzes. Beim mehrfach geäußerten Wunsch der Errichtung einer öffentlichen Toilette verwies sie auf den Bürgerentscheid. Das ganze Thema wurde in der öffentlichen Debatte zu stark auf die Parkplätze reduziert, man hätte heute ”schon viel weiter sein können”. Die Notwendigkeit hingegen sei ungebrochen.

Zorlu, kritisierte den aktuellen Umgang mit Ehrenamtlichen seitens der Verwaltung, und bemängelte die fehlende Transparenz bei Entscheidungen und das systematische Kaputtsparen der öffentlichen Infrastruktur der letzten Jahre.

Alexander Jüdes

SPD Ortsvereinsvorsitzender und Ratskandidat Alexander Jüdes äußert sich zufrieden: ”Ich habe eine engagierte, überzeugende und zielgerichtete Kandidatin erlebt, die sich heute mehr als deutlich für dieses Amt qualifiziert hat. Ihre Antworten waren klar, strukturiert und richtungsweisend. Sie hat Ideen, Energie und Souveränität Eitorf aus der Lethargie der letzten Jahre wieder rauszuholen. Im Namen der Eitorfer Sozialdemokratie möchte ich mich bei der Seniorenvertretung für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung bedanken, und dass unserer Kandidatin die Möglichkeit gegeben wurde, sich vorzustellen. Ich bin mir sicher, dass hiermit unentschlossenen Wählerinnen und Wählern eine Entscheidungshilfe gegeben wurde.”

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