Wohnen in Eitorf

Michael Fuchs

Michael Fuchs Viele verschiedene Themen sind maßgeblich für die Zukunft Eitorfs. So auch das Thema Wohngebiete. Bürgermeisterkandidat Michael Fuchs äußert sich wie folgt:
„Der demographische Wandel, der Wegzug junger Menschen zum Start in das Berufsleben und kleiner werdende Familien wird zunehmend ein Problem im ländlichen Raum. Zwar wollen junge Familien aus den städtischen Gebieten nach Eitorf, doch unsere Möglichkeiten Wohnraum für Nestgründer anzubieten sind gering.

Dabei haben wir die Möglichkeiten junge Familien anzusprechen und für Eitorf zu interessieren. Wir haben ein breites Angebot an Kindergärten, Grundschulen und mit der Sekundarschule, dem Berufskolleg und dem Siegtal-Gymnasium auch die weiterführenden Schulen direkt am Ort. Unsere Bahnanbindung, die Landschaft an der Sieg, Geschäfte des täglichen Bedarfs und Haus- und Kinderärzte sind positive Argumente für junge Familien, sich in Eitorf anzusiedeln. Wir können hier in Eitorf eine funktionierende Infrastruktur anbieten und mit moderaten Grundstückspreisen uns attraktiv darstellen.

Nachdem das Projekt „Blumenhof“ von der Planung unter dem damaligen Bürgermeister Patt bis heute 14 Jahre brauchte um in die Vermarktung zu gehen, stellt sich für mich die Frage, warum wir nicht bereits Baugebiet 2 und 3 in der Planung haben.

Ein Baugebiet mit freistehenden Einfamilienhaustypen, die durch Aufstockung eine zusätzliche Wohnung im ersten OG erhalten können. Doppelhaustypen, ein- bis zweigeschossig mit zusätzlichen Ausbaureserven im Dachgeschoss und Gruppenhauszeilen mit unterschiedlich großen Wohnflächen, ebenfalls als Mehrgenerationenhaus sind eine gute Konzeption, um junge Familien und Senioren mit Kaufkraft wieder aufs Land zu holen. Eingestreut können auch Wohnanlagen sein, die ein unabhängiges Wohnen im Alter ermöglichen. Die Wohnungen müssen der Bedarfssituation angepasst werden können.
Da die Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungsbaugrundstücken in den nächsten Jahren zunehmen wird, müssen wir jetzt die rechtlichen Grundlagen für neue Wohnbaugebiete schaffen. Ein Zeitraum von 5-7 Jahren ist denkbar und zu bewältigen.“

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