Hoffnung für ZF in Eitorf

Zufrieden mit dem Teilergebnis: Sebastian Hartmann (MdB), Heiko Höfer (Vorsitzender BR) und Sara Zorlu (SPD-Fraktionsvorsitzende)

Es gibt Bewegung in Sachen ZF. Auf Einladung des 1. Bevollmächtigten der IG-Metall Bonn/Rhein-Sieg Michael Korsmeier, nahmen vergangenen Freitag allen Vertreterinnen und Vertreter aus allen Ebenen der Politik an einem Sachstands- und Informationsaustausch im Eitorfer Rathaus teil.

Von Seiten der SPD folgten Bundestagsabgeordneter Sebastian Hartmann, Fraktionsvorsitzende Sara Zorlu und stellvertretender Vorsitzender Bernd Thienel der Einladung. Korsmeier berichtete über aktuelle Entwicklungen. So besteht wieder Gesprächsbereitschaft des Konzerns. Die Entscheidung der Standortschließung bis Ende 2025 ist um ein Jahr verschoben worden. Der aufgebaute öffentliche Druck, der aufgrund der Schließungspläne entstanden ist, veranlasste die Konzernspitze jetzt zu diesem Schritt.

Bundestagsabgeordneter Sebastian Hartmann warnte, dass die jetzige Gesprächsbereitschaft nicht dazu dienen sollte, die Schließung des Standortes zu besprechen. Es müsse ernsthaft über eine Fortführung verhandelt werden.
Fraktionsvorsitzende Sara Zorlu betonte, dass der Druck weiter aufrechterhalten werden müsse und man sich jetzt nicht hinhalten lassen sollte. Es ist bereits zu viel Zeit vergangen. Seit 2 Jahren führe man nun Gespräche, alle wurden mit der Entscheidung der Schließung komplett vor den Kopf gestoßen.
Aus Sicht der Eitorfer Sozialdemokratie ist dies ein erster und wichtiger Schritt, der zeigt, dass Geschlossenheit erste Früchte trägt. Der Betriebsrat und die IG-Metall haben die volle Solidarität und Unterstützung.

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