ZF muss bleiben!

Bild der Demonstranten zum Erhalt des ZF Standortes in Eitorf

Weiterhin ist die Zukunft des ZF Werks in Eitorf unklar. Vergangenen Freitag riefen der Betriebsrat und die IG Metall erneut zu einem Demonstrationszug für den Erhalt des Werkes in Eitorf auf. Diesem Aufruf schlossen sich viele Arbeiterinnen und Arbeiter, aber auch viele Eitorferinnen und Eitorfer an. Gemeinsam zog man, wie schon vor drei Wochen, wieder vom Werk in der Bogestraße Richtung Marktplatz und machte lautstark auf die aktuelle Situation aufmerksam. Auch aus Reihen der Eitorfer Sozialdemokratie nahmen viele an der Demonstration teil.

Alexander Jüdes
Alexander Jüdes

Arbeitnehmervertreter aus anderen ZF-Werken und regionalen sowie überregionalen Betrieben nahmen ebenfalls an der Demonstration teil und riefen in ihren Grußworten zu Geschlossenheit für den anstehenden Arbeitskampf auf. Solidarisch zeigten sich auch alle Vertreter der politischen Ebenen des Gemeinderates. In seinem kurzen Grußwort dankte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Alexander Jüdes den Demonstranten. “Ich sehe mehr Menschen auf dem Marktplatz als vor drei Wochen. Das ist ein gutes Zeichen, das ist ein starkes Signal für den anstehenden Arbeitskampf und unsere Forderung. ZF muss bleiben!”

Sebastian Hartmann MdB
Sebastian Hartmann, MdB

Aufgrund der Sitzungswoche des Bundestages konnte SPD Bundestagsabgeordneter Sebastian Hartmann leider nicht vor Ort sein. Er sendete jedoch vorab bereits ein Video, in dem er seine Solidarität mit den Arbeiterinnen und Arbeitern aussprach und von den aktuellen Aktivitäten berichtete. So hat er bereits Kontakt zu Wirtschaftsminister Habeck aufgenommen und auch Arbeitsminister Heil persönlich über die Situation informiert. Außerdem steht er in Kontakt mit den SPD-Abgeordneten anderer ZF-Standorte in Deutschland, um sich über weitere Maßnahmen abzustimmen.

Auf allen politischen Ebenen wird darum gekämpft, den Standort und die Arbeitsplätze in Eitorf für die Region zu erhalten.

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