Hartmann zur Situation bei der WECO Pyrotechnischen Fabrik GmbH in Eitorf

Sebastian Hartmann

„Vor ziemlich genau einem Jahr, am 16. Dezember 2020, sagte ich: >>Die Situation für die pyrotechnische Industrie in Deutschland und insbesondere für den Marktführer WECO aus Eitorf ist außergewöhnlich, dramatisch und bedarf der schnellen, unbürokratischen Hilfe.<< Das gilt leider auch in diesem Jahr wieder. Die Branche ist sehr klein, aber besonders hart getroffen, weil sich ihre Lage durch die von der Ministerpräsidentenkonferenz gestern beschlossenen Maßnahmen dramatisch verändert hat. Weder die Unternehmen noch die Mitarbeiter haben eine Chance, durch Umsteuern so kurzfristig auf ein Verkaufsverbot zu reagieren, durch das rund 95 Prozent des Jahresumsatzes entfallen. Die Dynamik für die Beschäftigten ist umso schlimmer als mit dem diesjährigen Geschäft auch die Verluste des vergangenen Jahres zumindest teilweise hätten ausgeglichen werden müssen.

Nach zwei Jahren in Folge ist nun aber auch die Geschäftsführung aufgefordert, ihr Geschäftsmodell zu prüfen und gemeinsam mit den Gewerkschaften Ansätze für neue, zukunftssicherere Geschäftsfelder zu entwickeln.

Die von der Ministerpräsidentenkonferenz zugesagten wirtschaftlichen Hilfen müssen ausreichen, die Arbeitsplätze zu sichern und eine Perspektive für viele Familien zu schaffen. Denn auch dieser Satz aus meiner Erklärung vom 16. Dezember 2020 gilt heute in gleicher Weise: >>WECO und seine Mitarbeiter können sich meiner Unterstützung und meines vollen, schon länger andauernden Einsatzes sicher sein.<<„

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