Pannen im Regionalverkehr der DB

Dietmar Tendler

Dietmar TendlerIn der Zweckverbandsversammlung des Nahverkehrs Rheinland musste sich  Dirk Helfert, Leiter des Verkehrsbetriebs Rheinland der DB Regio, die massiven Vorwürfe der Politik anhören. Dietmar Tendler, verkehrspolitischer Sprecher der SPD Kreistagsfraktion, wies in seinem Beitrag besonders auf die Störungen bei der RE 9 (Köln-Siegen)hin. Verspätungen, Zugausfälle, alte Fahrzeuge, schlechte Informationen und viel zu wenig Sitzplätze in den Zügen waren die Hauptvorwürfe die Tendler erwähnte. Tendler kritisierte vor allem das mittlerweile Störungen im  Betriebsablauf als Normalzustand gelten. Besonders ärgerlich sei, so Tendler, dass Fahrgästen in den überfüllten Zügen 40 Euro abgeknöpft würden, weil sie sich in die erste Klasse flüchten. „So kann man mit den Kunden nicht umgehen.“

Die DB Regio zeigte sich denn auch einsichtig und stellte konkrete Änderungen und Verbesserungen vor. Auf der Siegstrecke sind die Züge ab sofort mit vier Wagen unterwegs. Weil dort ältere Wagen mit Erste-Klasse-Abteilen eingesetzt werden müssen, sind diese grundsätzlich auch für Kunden der zweiten Klasse frei. Im S-Bahn-Verkehr (S 11, 12,13) sollen zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt werden. Tendler sprach auch Entschädigungsregeln für die Kunden an. Helfert dazu:“ Man diskutiere darüber, den Besitzern von Monats- und Jahreskarten Nachlässe zu gewähren – bis zu zwei Monatszahlungen seien im Gespräch.“ Auch in der nächsten Zeit wollen sich die Verkehrspolitiker der Region mit Vertretern der DB treffen, so lange bis die Pannen im Regionalverkehr ein Ende haben, so Dietmar Tendler abschließend.“

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