Machbare Lösungen, statt Wunschdenken

Alexander Jüdes

Vergangene Woche gab es eine Mitteilung seitens der Bürgerinitiative zur Wiederbelebung
des Ortskernes und innovativer Gestaltung des Marktplatzes an unseren SPD-Ortsvereinsvorsitzenden und Pressesprecher Alexander Jüdes. Da er persönlich angesprochen wurde nutzt er die Gelegenheit für ein kurzes Statement zur Klärung der Sachverhalte:

“Liebe Vertreter der Bürgerinitiative, als erstes möchte ich mich für die Reaktion bedanken. Im Interesse eines lebendigen Austausches um die Zukunft des Innenortes ist es wichtig miteinander zu kommunizieren. Bzgl. der an uns gerichteten Vorwürfe möchte ich kurz im Namen meiner Fraktion Stellung beziehen. Wie man unschwer in unserem Artikel lesen kann, haben wir intensiv um mögliche Fördermittel gekämpft, und hierbei war die tatsächliche Umgestaltung gar kein Thema. Was mich und uns jedoch irritierte, war die komplette Zurückhaltung der Bürgerinitiative im Vorfeld der Beratungen des Ausschusses und des Rates. Es war von Anfang an klar, dass ein Beschluss zur Ansiedlung von zentrenrelevantem Einzelhandel im Auel förderschädlich wird. Es gab keinen Aufschrei, kein “Einmischen” um den absehbaren Verlust möglicher Geldmittel für den Innenort zu verhindern, um die umworbenen Pläne zu finanzieren.

Da Sie mich auch als stellv. Bürgermeister ansprechen, kann ich die Bürgerinnen und Bürger nur dazu aufrufen, sich einzumischen und sich inhaltlich für die Themen einzubringen, aber frühzeitig und im Rahmen der Debatte. Wir suchen keinen Schuldigen, wir suchen als SPD-Ratsfraktion Unterstützer für den Ortskern. Jetzt stehen Sie für einen Dialog bereit. Leider schon wieder zu spät kann ich nur sagen.

Wie man aus dem Antwortschreiben des Staatssekretärs entnehmen kann, müssen wir eine klare Richtung der politischen Entscheidungen zugunsten des Innenortes erkennen lassen, sonst ist eine mögliche Förderzusage auch für weitere Projekte kritisch. Die politischen Mehrheiten sehen gerade nicht danach aus. Wir suchen jetzt nach einer machbaren Lösung, sowohl für das Theater am Park, als auch für eine Sanierung des Pflasters am Marktplatz. Alles andere ist, auch in Anbetracht der brisanten Haushaltslage und wie in unserem Artikel beschrieben, reines Wunschdenken und absolut unrealistisch.”

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