Das Land sichert die Schulsozialarbeit und entlastet die Kommunen

Andreas Hubert

Die Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen wird weitergehen! Darauf hat sich die rot-grüne Landesregierung verständigt. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat letzte Woche bekannt gegeben, dass das  Land für die kommenden Jahre dafür jeweils 48 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Von dieser guten Nachricht ist auch die Gemeinde Eitorf betroffen, die 4,6 Stellen beschäftigt. Die Verträge laufen in Kürze aus. Das Land übernimmt im Rhein-Sieg-Kreis einen  Anteil von 60 Prozent in Höhe von 1.172.564 Euro.

Andreas HubertNoch in der letzten Schulausschusssitzung beklagten die dort anwesenden Schuldirektoren die Situation der SchulsozialarbeiterInnen, die davon betroffen sind. Von diesem Programm profitieren in Eitorf vor allem bedürftige Kinder und Jugendliche. Die Schulsozialarbeit soll dazu beitragen, soziale Benachteiligungen auszugleichen und gleiche Chancen auf Bildung und Teilhabe herzustellen. Die Schulsozialarbeiter/Innen haben sich an Eitorfer Schulen bewährt und leisten unverzichtbare Arbeit, die den jungen Menschen zugute kommt. Sie sind Ansprechpartner für SchülerInnen sowie deren Eltern und bieten zielgerichtete Hilfsangebote. Damit ist die Schulsozialarbeit ein bedeutender Pfeiler präventiver Politik in Eitorf.

Monika ZiegenhohnDamit ist klar: Die SPD-geführte Landesregierung unter Hannelore Kraft steht zu ihrem Prinzip „Kein Kind zurücklassen“. Das Land springt ein, weil der Bund die zeitlich begrenzte Unterstützung dieser immens wichtigen Arbeit im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes nicht verlängert hat. Einmal mehr beweist die Landesregierung damit: Das Land ist ein verlässlicher Partner der Kommunen.
Die Ratsmitglieder Andreas Hubert und Monika Ziegenhohn freuen sich über die gute Nachricht aus Düsseldorf und erklären: „Mit dem Förderprogramm zur Fortführung der Schulsozialarbeit kommt die rot- grüne Landesregierung den Kommunen bei der Finanzierung der Schulsozialarbeit entgegen. Deswegen sollte der Kreistag diese Mittel möglichst bald im Haushalt 2015 bereitstellen, damit in Eitorf die betroffenen Stellen verlängert werden können.“ An dieser Stelle ist auch der Bürgermeister gefragt sich aktiv mit den anderen Kommunen im Kreis dafür einzusetzen. Die ersten Stellen laufen bereits am 31.12. aus.

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