SPD Rhein-Sieg fordert jährlichen Umweltpreis

Nach dem Willen der SPD-Kreistagsfraktion soll ab 2019 auch der Rhein-Sieg-Kreis jährlich einen mit bis zu 3.000 € dotierten Umweltpreis an vergeben. Dazu hat die SPD-Kreistagsfraktion jetzt einen entsprechenden Antrag für den Umweltausschuss gestellt. Dazu teilen SPD-Fraktionsvorsitzender Dietmar Tendler und Vize-Landrat Denis Waldästl mit: „Beim Schutz der Natur, der Umwelt und des Klimas geht es um eine für die Menschheit existentielle Frage, der auch und gerade auf lokaler Ebene durch konkrete Projekte verwirklicht werden muss. Deshalb vergeben schon heute zahlreiche Landkreise in Deutschland, wie z.B. der Landkreis Saarlouis, jährlich einen Umweltpreis, um das Bewusstsein vor Ort für diese existentielle Frage zu fördern und herausragendes bürgerschaftliches Engagement zu würdigen.“ Die SPD-Kreistagsfraktion hat beantragt, dass die Kreisverwaltung Vergaberichtlinien zu den Modalitäten des Umweltpreises erarbeitet, die der Kreistag spätestens im Frühjahr 2019 verabschieden sollte. Festzulegen sind beispielsweise die Themen, die Bewerbungsberechtigte, die Fachjury und die mögliche Aufteilung des jährlichen Umweltpreises auf bis zu 4 Projekte. Wie der umweltpolitische Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Werner Albrecht ergänzt, sollen mit diesem Wettbewerb Maßnahmen und Projekte von Einzelpersonen, Personengruppen, Vereinen, Schulen, Unternehmen und sonstige Institutionen zur Verbesserung des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes ausgezeichnet werden, um andere Akteure zur Nachahmung und Nacheiferung zu animieren. Nach den Vorstellungen der SPD sollte der jährliche Umweltpreis auf maximal 4 Projekte aufgeteilt werden, darunter eine Hauptauszeichnung bis zu 1.500 € und bis zu 3 weitere Auszeichnungen in Höhe von maximal 500 €. Zwei der maximal jährlich vier Preise sollten für Schulen oder Kindertagesstätten reserviert sein. Abschließend dazu Tendler Waldästl und Albrecht: „Wichtig ist, die Umweltbildung von klein auf auch mit kleinen Maßnahmen wie z.B. die Errichtung eines Insektenhotels am Rande des Schulhofes zu fördern, denn nicht umsonst lautet das Sprichwort: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“.

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