Hundefreilauffläche auf den Weg gebracht

Hund auf Wiese

Hundebesitzer in Eitorf können aufatmen. Neben der Entscheidung zur Einführung eines Carsharing Angebotes in Eitorf, war auch das Thema der Hundefreilauffläche wieder auf der Tagesordnung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus, Marketing, Digitalisierung und Energiewende.

Alexander Jüdes
Alexander Jüdes

“Endlich bekommen wir eine Vorlage, auf deren Grundlage der Ausschuss auch Entscheidungen treffen kann. Ich bedanke mich ausdrücklich für diese umfangreiche Vorlage”, kommentierte Rats- und Ausschussmitglied Alexander Jüdes und bezog sich hiermit auf die letzten Ausschusssitzungen, in denen der Ausschuss zwar eine klare Aufgabe der Verwaltung gab, diese jedoch nicht in der Lage war, die notwendigen Informationen für den Ausschuss zusammenstellen.

Michaela Köser-Seegschneider
Michaela Köser-Seegschneider

Nachdem der Ausschuss sich mehrheitlich bereits für die Umsetzung eines solches Vorhabens ausgesprochen hatte, konnte mit Unterstützung durch Michaela Köser-Segschneider, sachkundige Bürgerin der SPD-Fraktion, jetzt eine Vorlage erarbeitet werden, in der verschiedene zentrumsnahe “Potentialflächen” in der Gemeinde für die Nutzung einer solchen Fläche näher betrachtet werden konnten.
„Die Fläche muss zentral sein, sie muss eingezäunt sein und sie muss frei zugänglich sein.“ Das sieht sie bei allen Flächen erfüllt. Ihr ist es wichtig, dass Hundebesitzer eine Möglichkeit bekommen, ihre Hunde in einem geschützten Areal frei laufen zu lassen, damit sie mit anderen Hunden spielen können, denn viele Hundebesitzer können ihre Hunde nur an der Leine laufen lassen. Gerade an der Leine zeigen Hunde ein problematisches Verhalten.
Die Verwaltung konnte diesmal zentrale Flächen nennen, die für eine Hundefreilauffläche geeignet sind. Im Vorfeld gab es schon vereinte Anstrengungen hier eine Lösung zu finden. Auch konnte eine Kooperationsbereitschaft mit der Hundeschule Rhein-Sieg hergestellt werden, die eine Einzäunung und Pflege übernehmen könnte. Denn hierfür fehlt der Gemeinde das Geld. Ein abgetrennter Bereich wäre für die Hundeschule nutzbar und der größere Teil wäre für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Katrin Peters, die Leiterin der Hundeschule zeigte sich froh über die Entwicklung: „Hunde brauchen die Möglichkeit für Hundebegegnungen ohne Leine.“

Für alle möglichen Flächen benötigt die Verwaltung eine Ausnahmegenehmigung bei der Bezirksregierung Köln. Mehrheitlich beantragten die Mitglieder des Ausschusses, gegen die Stimmen der Grünen, einen Prüfauftrag und dementsprechend auch direkt eine Ausnahmegenehmigung für alle Flächen zu stellen. Ebenso verständigte man sich im Ausschuss darauf, dass Aspekte zu Nutzung, Betrieb, Pflege und Kosten möglicher baulichen Erweiterungen im Ausschuss thematisiert werden, wenn eine positive Genehmigung für eine oder mehrere Flächen vorliegt. In der nächsten Sitzung wird es also spannend.

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