Fast verzockt

Die letzte Sitzung des Kulturausschusses wurde außerplanmäßig einberufen. Grund war der Sanitätswachdienst für die Eitorfer Kirmes. Mit Verwunderung stellt die SPD-Fraktion fest, dass die Verwaltung unter Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch den Rahmenvertrag für die Eitorfer Kirmes noch nicht abgewickelt hat.

Michael Fuchs Die Abwicklung für den Sanitätswachdienst erfolgt in der Regel viel früher, weil davon auch das Zustandekommen einer Veranstaltung, hier die Kirmes, abhängig ist. Durch weitere Anbieter sollten die Kosten dafür gesenkt werden, was dazu geführt hat, das am Ende keiner der Anbieter sich beworben hat. Und dies passiert zwei Monate vor der Kirmes. Dazu gibt Bürgermeisterkandidat Michael Fuchs: “Bürgermeister Storch nahm fahrlässig in Kauf, dass die Eitorfer Kirmes ins Wasser fällt. Dieses Ereignis hat für die ganze Gemeinde einen hohen traditionellen Stellenwert und das zu riskieren, ist verantwortungslos. Mit unserer Zustimmung zum Rahmenvertrag haben wir das Zustandekommen der Eitorfer Kirmes ermöglicht.“ Man hätte gar nicht in diese Situation kommen dürfen. Andere Veranstaltungen wie der Eitorfer Weihnachtsmarkt haben eine lange Vorlaufzeit. Die SPD-Fraktion ist froh darüber, dass der Ausschussvorsitzende Toni Straußfeld eine außerordentliche Sitzung einberufen hat. Und das eben nicht wie von Dr. Storch beabsichtigt diese Angelegenheit unter den Teppich gekehrt wird. Die Ratsmitglieder wären sonst nicht informiert worden. Erst auf politischen Druck hin, hat man die Fakten vor der Kirmes auf den Tisch legen müssen und nicht erst im November.

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