Der Rhein-Sieg-Kreis beteiligt sich an der landesweiten Aktion ?Pendlernetz NRW“

Seit dem 27. September 2002 gibt es in NRW den  ?Bürgerservice Pendlernetz" den neuen Mitfahrerservice der Kreise, Städte und Gemeinden für Berufs- und Alltagspendler, ausgezeichnet und gefördert als Landesagendaprojekt im Rahmen der Aganda 21 NRW.

Die Anzahl der Pendler, die jeden Morgen ihre Kommunen verlassen müssen, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen, steigt von Jahr zu Jahr.

Hinzu kommen noch die Alltagspendler/innen auf dem Weg zur Schule, zum Sport oder zum Einkaufen. Mehr als 80 Prozent nutzen hierfür den eigenen PKW. Bis zum Jahr 2015 wird, lt. Universität Köln, eine nochmalige Steigerung erwartet.

Pendlerdaten zeigen, dass Fahrstrecken von 60 bis 80 Kilometer und mehr keine Seltenheit sind und dass die Anzahl  der örtlichen Pendler - Zielorte ansteigt. Die Anzahl der Insassen pro PKW geht weiterhin stark zurück. ( Bundesdurchschnitt 1,39 Personen, 1,04 bei Berufspendlern)

In der umwelt- und verkehrspolitischen Diskussion wird der besseren Auslastung von PKWs und der Bildung von Fahrgemeinschaften ein hoher Stellenwert zuerkannt. Hier genau setzt der Bürgerservice Pendlernetz ein.

Die Erfahrungen von Pilotprojekten und die Erfahrungen des lfd. Projektes ?NRW Pendlernetz" zeigen, dass ein funktionierender Mitfahrerservice

  • überregional versetzt sein muss
  • auf kommunaler Ebene eingebunden sein muss
  • gut mit dem ÖPNV vernetzt sein muss
  • durch eine intensive und breite Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht werden muss

Am Beispiel des Kreises Kleve zeigt sich, wie gut der Bürgerservice funktioniert. Auf über 1300 stieg die Besucherzahl der Website  alleine in drei Monaten an. Im Durchschnitt tragen bis zu 15 Prozent der Nutzer, die eine Fahrgemeinschaft suchen, aktiv ihre konkreten Mitfahrangebote oder -gesuche ins Formular ?Pendlernetz NRW" ein.

Weitere Infos gibt es im Netz: www.nrw.pendlernetz.de

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