Mehr Geld für Straßen und Schienen. Erfolg von Sebastian Hartmann

Sebastian Hartmann und Christian Pegel

Sebastian Hartmann und Christian Pegel
Noch deutlich mehr Investitionen in die Infrastruktur, effektive Verknüpfung sämtlicher Verkehrsarten sowie schnellere Planung mit besserer Bürgerbeteiligung, so sehe eine moderne Verkehrspolitik aus. Da waren sich Sebastian Hartmann, Bundestagsabgeordneter für Rhein-Sieg, und Christian Pegel, Verkehrsminister von Mecklenburg-Vorpommern, bei ihrem lockeren Sommergespräch im Biergarten „Zur Siegfähre“ einig. Ein großer Schritt in die richtige Richtung sei der neue Bundesverkehrswegeplan, der sehr viel Geld für den Ausbau von Straßen und Schienen in der Region Bonn/Rhein-Sieg zusage. Auch zu Lasten seines Bundeslandes sei es zu Umschichtungen zu Gunsten der Ballungszentren im Westen mit deutlich höherem Bedarf gekommen. Die Staus auf den Straßen im Rheinland seien offensichtlich, aber auch auf der Schiene staue es sich um Köln erheblich. Allein für den Nahverkehr gebe es nun eine Milliarde Euro mehr. Da habe Hartmann für die SPD-Bundestagsfraktion gut und hart verhandelt, erklärte Pegel.

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SPD hat keine Angst vor Verantwortung

Sara Zorlu

In der letzten Ratssitzung beschloss der Eitorfer Gemeinderat nach einer langen, hitzigen Diskussion die Fortführung der Schulsozialarbeit für das Jahr 2018. Die Abstimmung fiel mit 20 zu 19 denkbar knapp aus.

Entgegen der Position des Parteivorsitzenden der CDU Eitorf im Schulausschuss, stimmten die anwesenden CDU-Ratsmitglieder geschlossen gegen die Fortführung der Schulsozialarbeit an Eitorfer Schulen. Es ist mehr als befremdlich, dass die CDU auf der einen Seite die Notwendigkeit der Schulsozialarbeit bejaht, aber andererseits gegen den Finanzierungsvorschlag der Gemeindeverwaltung stimmt. Die Verwaltung hatte bereits im Fachausschuss ausführlich ausgeführt, dass die Schulsozialarbeit in Eitorf dringend gebraucht wird. Wie der Kämmerer Klaus Strack bereits im Rhein-Sieg-Anzeiger letzte Woche ausführte, hat die Gemeinde Eitorf mit der höchsten Arbeitslosigkeit im Kreis zu kämpfen. Gerade um zu verhindern, dass Armut und Arbeitslosigkeit auf Kinder vererbt werden, bedarf es einer umfassenden Sozialarbeit an unseren Schulen. Dass Roger Kolf, Teil der CDU-Fraktionsdoppelspitze lapidar feststellt, die Schulsozialarbeit ist gut, aber kostet leider Geld, ist verwunderlich und inkonsequent. Gestaltungswille sieht anders aus!

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