Vereine in Eitorf stehen schon wieder vor verschlossenen Türen

In der Vergangenheit hat die SPD Fraktion mehrfach auf die mangelnde Kooperation der Verwaltung im Gespräch mit Vereinen hingewiesen und dieses Verhalten auch scharf kritisiert. Beispiele dafür sind die Volleyballer hier in Eitorf oder die DLRG, die früer das Schwimmbad genutzt hat, die Kleiderstube für Menschen mit Fluchterfahrung oder die Fahrradwerkstatt. Alles Dinge die im Bereich Gebäudemanagement gelöst werden sollten. Die Verwaltung hat es selbst nicht geschafft mit den Betroffenen eine vernünftige Lösung herbeizuführen.

Aktuell stehen leider wieder Mitglieder von Sportvereinen vor geschlossenen Türen. Alle Vorgänge haben gemeinsam: mangelnde Kommunikation, fehlende Flexibilität oder lösungsorientierte Vorschläge. In allen Fällen hat die SPD Fraktion eingegriffen und Anträge gestellt, leider ohne die Unterstützung der politischen Mitbewerber, die bei jeder Gelegenheit eine Abschaffung der Sportstättengebühr lauthals fordern und angeblich immer für die Vereine da sind.
Die politische Realität sieht leider anders aus. Wenn es darauf ankommt, versteckt sich die Mehrheitspartei hinter den Ausreden des Bürgermeisters, dass er nichts tun kann, verweist auf die schlechte Personalsituation oder dass kein Geld da sei.
Wenn den Fraktionen das Wohl der Gemeinde wichtig ist, müsste man an einem Strang ziehen und gemeinsam dafür sorgen, dass sich der Bürgermeister nicht mehr hinter formalen Aussagen verstecken kann. Das permanente Verweisen auf die Personalsituation bringt Eitorf nicht weiter. Wenn der Chef der Verwaltung diese Aufgabe nicht aktiv wahrnehmen möchte, dann muss die Politik diese übernehmen und bestimmen, wo es lang geht. Und wenn die Parteien es ernst meinen, kann man das gemeinsam anpacken, damit am Ende auch eine Veränderung für die Bevölkerung spürbar ist.
Die Personalpolitik im Rathaus ist ein wichtiger Punkt, ähnliche Probleme mit den Vereinen häufen sich. Die bürgerunfreundlichen Öffnungszeiten, die mangelnde Förderung von jungem Personal und viele weitere Punkte sind verbesserungsfähig. Es wird zu wenig Personal für ausscheidende Mitarbeiter*innen aufgebaut. Es ist längst bekannt, dass beispielsweise Frau Schug aufhören wird und damit auch eine große Lücke im kulturellen Bereich entstehen wird. Die Stelle bleibt voraussichtlich unbesetzt. Wenn schon in der Verwaltungsspitze kein Bewusstsein besteht, hier Vorkehrungen zu treffen, dann ist es höchste Zeit, solche Entscheidungen politisch zu beraten.

Bei allen alltäglichen Herausforderungen im Rathaus, ist es sehr wichtig Mitarbeiter*innen zu fördern, die bereit sind über kreative Lösungen neue Wege zu gehen.
Leider bietet die Personalpolitik im Eitorfer Rathaus immer wieder Anlass zu Kritik. Die gesellschaftlichen Erwartungen an die Verwaltung haben sich verändert. Die Stärke und Handlungsfähigkeit bemisst sich vor allem an der Kompetenz und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter*innen. Eine mitarbeiterorientierte Personalpolitik ist ein wesentlicher Schlüssel. Und diese Arbeit muss mehr in den Fokus der politischen Arbeit rücken.

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