Unklare Betreuungssituation

Aktuell stehen viele Eltern in Eitorf vor der Frage – Wie soll das nur weitergehen? Kitas und Schulen öffnen zwar wieder zeitweise – aber die Betreuungssituation ist noch lange nicht so, wie sie vor Corona war.

Frederic Jüdes

Sachkundiger Bürger der SPD-Fraktion Frederic Jüdes: „Es zeigt sich immer mehr, dass viele Eltern die Belastungsgrenze erreicht oder überschritten haben. Es ist auch völlig klar: Ein paar Stunden in der Kita oder Schule entspannen im Kern nichts, sie können eher belastend sein. Ich verstehe Eltern, die jetzt mit dem Kopf schütteln und sich fragen, wie sie das noch weiter stemmen sollen. Es werden leider nur Ausnahmen geregelt. Ich hätte von der Landesregierung erwartet, dass die Betreuung jedes Kindes in dem Umfang, wie es die Familie tatsächlich braucht, angeboten wird. Ansonsten müssen viele Eltern aus beruflichen Gründen auf die Großeltern zurückgreifen. Anders ist es in der Realität nicht machbar”.

person - fb_100Ratsmitglied Annik Klümper ergänzt kritisch: „Wenn jetzt Geschäfte, Hotels, Restaurants und viele andere Bereiche öffnen und mehr Eltern wieder arbeiten gehen, brauchen wir auch eine gute Betreuung für ihre Kinder. Sonst funktioniert das Gesamtsystem nicht. Es ist mehr als ärgerlich, dass die Laschet Regierung wenig zentral entscheidet und alles nach unten in die Kommunen drückt. In Eitorf sind es die Träger der Kindergärten, auf die das abgewälzt wird.“

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