Dazu Dietmar Tendler, Vorsitzender der SPD Kreistagsfraktion Rhein-Sieg: „Das ist schwarz-grüner Postenklüngel in Reinkultur und die Städte und Kreise müssen es bezahlen! Wir fordern mehr Transparenz und für uns stellt sich die Frage: Welche Rolle spielt der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises als Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes bei dieser Klüngelei und warum hat man nicht, wie sonst üblich, öffentlich ausgeschrieben. Nicht zuletzt wird bei dieser Handlungsweise das Vertrauen in die Metropolregion Rheinland bei vielen ehrenamtlichen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern enttäuscht. Skepsis und Misstrauen werden in Zukunft die Arbeit der neuen Geschäftsführung begleiten.“ Verwandte Beiträge 60 Prozent für TendlerBei der Landratswahl am 25. Mai konnte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit auf sich… SPD Kreistagsfraktion informiertIm Rahmen der Fortschreibung des ÖPNV- Gesetzes NRW werden auch Maßnahmen für die Gemeinde Eitorf… Bourauel: Tendler dankt BauhofSPD-Fraktionsvorsitzender Dietmar Tendler hatte vor Kurzem auf gelöste Pflastersteine im Bereich des Ortseinganges Bourauel und… " />

Klüngel in R(h)einkultur!

Seit der Schaffung des Vereins „Metropolregion Rheinland e.V.“ ist nicht bekannt, dass dieser etwas bewirkt hätte. Man versorgt Parteimitglieder mit hochdotierten Posten; so auch jetzt wieder geschehen. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kölner Stadtrat Kirsten Jahn wird neue Geschäftsführerin, Jahresgehalt zuletzt 170.000€, und die Aachener CDU-Frau Ulla Thönnissen die Stellvertreterin. Die CDU in Aachen versorgt ihre ausgeschiedene Landtagsabgeordnete mit einer gut bezahlten Halbtagsstelle. Zur Erinnerung: Der Rhein-Sieg-Kreis ist Mitglied in diesem Verein, der sich seit seiner Gründung im Jahr 2017 ausschließlich aus Steuergeldern der Städte und Kreise finanziert. Die Topposten wurden weder öffentlich ausgeschrieben, noch wurde eine Personalberatung durch eine Beratungsgesellschaft durchgeführt, was bei solchen Posten durchaus üblich ist. Man liest und hört die beiden Damen hätten sich initiativ beworben, was das auch immer heißen mag. Der CDU-Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster nennt das „Interessenbekundungsverfahren“.
Dazu Dietmar Tendler, Vorsitzender der SPD Kreistagsfraktion Rhein-Sieg: „Das ist schwarz-grüner Postenklüngel in Reinkultur und die Städte und Kreise müssen es bezahlen! Wir fordern mehr Transparenz und für uns stellt sich die Frage: Welche Rolle spielt der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises als Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes bei dieser Klüngelei und warum hat man nicht, wie sonst üblich, öffentlich ausgeschrieben. Nicht zuletzt wird bei dieser Handlungsweise das Vertrauen in die Metropolregion Rheinland bei vielen ehrenamtlichen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern enttäuscht. Skepsis und Misstrauen werden in Zukunft die Arbeit der neuen Geschäftsführung begleiten.“

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