Entwicklung der Schulsituation in Eitorf

Sara Zorlu

Sara ZorluIn der letzten Sitzung des Schulausschusses wurde die Entwicklung der Schulsituation in Eitorf diskutiert. Die Verwaltung wurde von allen Fraktionen einstimmig beauftragt, eine gemeinsame Schulentwicklungsplanung mit den Nachbargemeinden Windeck und Ruppichteroth zeitnah umzusetzen. In dieser Planung wird unter anderem die aktuelle Situation der drei Kommunen geprüft, dabei werden die Umfrageergebnisse der durchgeführten Elternbefragung und die Kapazitäten mit berücksichtigt. An der Elternbefragung haben 62,7% der Eltern der Grundschüler teilgenommen, insgesamt 544. Bei einem Gesamtschulangebot der Gemeinde Eitorf können sich sogar 215 Erziehungsberechtigte vorstellen, diese Schulform zu wählen.

Für die SPD Eitorf erhält der Elternwille Vorrang vor dem Willen des Regierungspräsidenten Lindlar, der im gesamten Kreis die Einrichtung von Gesamtschulen blockiert. Abzuwarten bleibt die Aufstellung des Schulentwicklungsplans. Für die bildungspolitische Sprecherin der SPD Eitorf, Sara Zorlu, ist es wichtig, die Bildungschancen vor Ort zu verbessern: ?Die viel zu frühe Auslese von Schülerinnen und Schülern und die mangelnde Durchlässigkeit zwischen den Schulformen führen zu nicht hinnehmbaren Benachteiligungen. Obwohl der Zusammenhang von gegliederten Schulsystem und sozialer Gerechtigkeit offensichtlich ist und durch internationale Studien bestätigt wird, verweigern sich immer noch sehr viele in diesem Land gegen dringende Reformen.?

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