Diskussion der Bahnquerung Brückenstrasse im APUE

In der mehr als vier Stunden dauernden Mammutsitzung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Erneuerbare Energien (APUE) am Dienstag den 6. September ging es in einem großen Zeitraum um die Ergebnisse der verkehrstechnischen Untersuchung zum Queren der Bahngleise im Bereich Brückenstrasse.

Nachdem der Gutachter noch einmal alle Varianten vorgestellt und die Verkehrsflüsse, die sich aus den verschiedenen Möglichkeiten ergeben würden, erläutert hatte, ergab sich aus umfassende Diskussion. Dabei war klar, dass alle Lösungen, die aus verkehrstechnischer Sicht sinnvoll erschienen, mit hohen Kosten verbunden sein würden. Beispielsweise würde die Unterführung der Bahn an der Brückenstrasse mehr als 12 Millionen Euro kosten, was natürlich von der Gemeinde nicht zu finanzieren wäre.

Die Verschandelung des Ortsbildes durch die Unterführung war ein weiteres Argument, dass gegen diese Lösung spricht, von bautechnischen Problemen einmal abgesehen. SPD-Ratsmitglied Bernd Zielinski wies außerdem darauf hin, dass sich bei der Bürgerversammlung im vergangenen Jahr zu diesem Thema alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vehement gegen eine ?Loch? unter der Brückenstrasse ausgesprochen haben.

So war es nur logisch, dass sich die Mehrheit des APUE ebenfalls dagegen aussprach. Nur merkwürdig, dass die CDU dem nicht folgen konnte, und Finanzierungskosten, die Verschandelung des Ortsbildes und, was überhaupt nicht zu verstehen war, den Bürgerwillen vollständig ignorierte.

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