Bahnübergänge in Eitorf länger offen halten

Wer in Eitorf wohnt, kennt das Problem: Wenn die Schranken sich an den Bahnübergängen schließen, ist wieder Stau angesagt. Die Bahntrasse teilt die Gemeinde fast in zwei Hälften.
Dietmar Tendler, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rhein-Sieg-Kreis und Aufsichtsratsvorsitzender des VRS, ist die Situation vertraut: „Als Eitorfer weiß ich genau, wie lange man morgens oder nachmittags wegen der geschlossenen Schranken im Stau steht. Teilweise fährt minutenlang gar kein Zug durch und die Autos stauen sich bis auf die Hauptkreuzung.“
Für die Öffnungs- und Schließzeiten verantwortlich ist das Stellwerk Eitorf, das zur Deutschen Bahn gehört. Dort hat Tendler eine Anfrage gestellt, die Antwort steht noch aus.

„Es ist wichtig, zumindest bei der DB nachzufragen, ob sich die Situation verbessern lässt.“ Er wies in seiner Anfrage auch auf mögliche Gefahren hin: „Wenn die Schranken 10-15 Minuten geschlossen bleiben und sich ein langer Stau bildet, ist es durchaus möglich, dass Rettungsfahrzeuge und Polizei nicht mehr durchkommen und vom anderen Teil der Gemeinde „abgeschnitten“ sind.“
Doch abgesehen von den möglichen Gefahren, setzt sich Tendler vor allem dafür ein, dass die Eitorferinnen und Eitorfer nicht mehr jeden Tag im Stau stehen müssen.

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