SPD Eitorf fordert mehr Bewegung bei U3-Betreuung

Sara Zorlu

Sara Zorlu Die Eitorfer SPD-Fraktion befasste sich bei Ihrer Klausurtagung unter anderem mit dem Ausbau der U3-Plätze in der Gemeinde Eitorf. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Dieser Rechtsanspruch gilt! Sara Zorlu, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und jugendpolitsche Sprecherin, fragt was konkret in der Gemeinde bisher verwirklicht wurde. „Die Zeit drängt und dabei benötigen vor allem junge Mütter Planungssicherheit für ihren Wiedereinstieg in das Berufsleben. Es kann nicht sein, dass 1,2 Milliarden Euro pro Jahr für das Betreuungsgeld ausgegeben werden sollen, während die öffentliche Infrastruktur völlig notleidend ist.“ Die SPD-Fraktion wird sich weiterhin intensiv für eine familien- und kinderfreundliche Gemeinde einsetzen. Auch integrative Gruppen sollen eine besondere Bedeutung bekommen. Die ehemalige schwarz-gelbe Landesregierung hatte kaum eigene Mittel in den Ausbau von U3-Plätzen investiert und damit eine erhebliche Finanzierungslücke hinterlassen. Rot-grün stellte unmittelbar nach der Regierungsübernahme in einem ersten Schritt Landesmitteln zur Verfügung.

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