Offene Mitgliederversammlung diskutiert über ?Busfahren in Eitorf?

Bernd Zielinski, Dietmar Tendler, Dirk Schlömer und M. Jüdes-Dreesen

Bernd Zielinski, Dietmar Tendler, Dirk Schlömer und M. Jüdes-DreesenDer SPD-Ortsverein Eitorf hatte am Mittwoch, den 14. April 2010, zu einer offenen Mitgliederversammlung eingeladen, um über das Thema ?Busfahren in Eitorf? zu diskutieren (s. Foto). Der Einladung folgten rd. 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger. In der Folge ergab sich eine angeregte Diskussion, die das Themenfeld auf den Bereich des gesamten ÖPNV, insbesondere aber die Bahn, erweiterte.

SPD-Landtagskandidat Dirk Schlömer kritisierte zunächst generell die Kürzungen im Nahverkehrsbereich und die daraus resultierende Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Dietmar Tendler, verkehrspolitischer Sprecher der Rhein-Sieg-SPD, war der Auffassung, dass Eitorf auf Kreisebene in Sachen Busverkehr das Schlusslicht bildet. Er verwies auf den in der Zuständigkeit des Rhein-Sieg-Kreises liegenden Nahverkehrsplan, in dem Eitorf bislang zu schlecht wegkommt. Ein in diesem Zusammenhang vom Kreis in Auftrag gegebenes Gutachten schlägt zur Verbesserung der Lage in Eitorf den Einsatz von Taxibussen vor, was allerdings in Verbindung mit weiteren Verbesserungsvorschlägen Mehrkosten von 50.000 ? für den ohnehin angespannten Gemeindeetat bedeuten würde. Hierüber muss der Gemeinderat noch entscheiden.

Einigkeit bestand über die Notwendigkeit einer besseren Taktung des Schienenverkehrs – egal, ob dies nun mit verbesserter Signaltechnik oder einem durchgängig zweigleisigem Ausbau der Siegtalbahn erreicht werden kann. Im Ergebnis waren sich die Beteiligten auch darüber einig, dass nur ein verbessertes Angebot zu einer besseren Nutzung und Auslastung führen wird.

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