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Jan
27
2012
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Jusos Rhein-Sieg fordern Abschaffung der 1.Klasse in Regionalverkehrszügen |
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© Andreas Morlok / pixelio.de Steigende Energiekosten, insbesondere Benzinpreise, erhöhtes Verkehrsaufkommen sowie steigendes Umweltbewusstsein führen dazu, dass immer mehr Menschen, meist Pendler/Innen, das Auto stehen lassen und auf den öffentlichen Personennahverkehr umsteigen. Hierfür muss entsprechend geplant und genügend Angebot in Form von Fahrten und Sitzplätzen zur Verfügung gestellt werden. Dies allerdings passiert bis heute nicht optimal. Gerade zu Hauptverkehrszeiten sind Regionalverkehrszüge häufig völlig überfüllt. Trotzdem werden weiterhin nicht genutzte Plätze für die „1.Klasse“ freigehalten. „Aus Sicht der Jusos Rhein-Sieg ist es ein unhaltbarer Zustand, wenn Treppen und Durchgänge in überfüllten Regionalzügen, wie dem Rhein-Sieg-Express, als Sitz- und Stehplatz benutzt werden müssen, obwohl „1. Klasse“-Plätze oftmals komplett leer sind. Es ist absurd, dass unbesetzte Sitzplätze durch die Landschaft fahren, während für die zahlreichen Nutzer von z.B. Schüler- , Berufs-, Monats- oder Studententickets zu wenig Raum in der „2.Klasse“ zur Verfügung steht“, beschreibt die Juso-Kreisvorsitzende Sara Zorlu die Situation, „Noch absurder wird dieses Verfahren, wenn Fährgäste, nur weil sie sich aus Mangel an Platz beispielsweise auf der Treppe zur 1. Klasse befinden, ein Bußgeld zahlen sollen. So etwas stößt völlig zu Recht auf Unverständnis bei den Bahn-Kunden. Dieser miserable Umgang der Bahn mit ihren Kunden ist leider kein Einzelfall, überfüllte Züge meist sogar der Regelfall.“
Vereinzelt kommt es zwar vor, dass die „1. Klasse-Abteile“ speziell als
„2. Klasse“ ausgewiesen werden, um der hohen Fahrgastauslastung Rechnung
zu tragen. |

„Aus Sicht der Jusos Rhein-Sieg ist es ein unhaltbarer Zustand, wenn Treppen und Durchgänge in überfüllten Regionalzügen, wie dem Rhein-Sieg-Express, als Sitz- und Stehplatz benutzt werden müssen, obwohl „1. Klasse“-Plätze oftmals komplett leer sind. Es ist absurd, dass unbesetzte Sitzplätze durch die Landschaft fahren, während für die zahlreichen Nutzer von z.B. Schüler- , Berufs-, Monats- oder Studententickets zu wenig Raum in der „2.Klasse“ zur Verfügung steht“, beschreibt die Juso-Kreisvorsitzende Sara Zorlu die Situation, „Noch absurder wird dieses Verfahren, wenn Fährgäste, nur weil sie sich aus Mangel an Platz beispielsweise auf der Treppe zur 1. Klasse befinden, ein Bußgeld zahlen sollen. So etwas stößt völlig zu Recht auf Unverständnis bei den Bahn-Kunden. Dieser miserable Umgang der Bahn mit ihren Kunden ist leider kein Einzelfall, überfüllte Züge meist sogar der Regelfall.“
Juso-Kreisgeschäftsführer Alexander Jüdes
ergänzt: „Es ist nicht sinnvoll, das Allgemeingut ÖPNV durch Zuschläge
zu klassifizieren. Ähnliches findet im Straßenverkehr auch nicht statt.
Ziel muss es sein ein ausreichendes Sitzplatzangebot zu bieten, nur so
wird Akzeptanz langfristig gestärkt. Die Einteilung der Fahrgäste in
verschiedene Klassen ist völlig überholt und im Regionalverkehr
unnötig.“