SPD fordert Unterstützung für DLRG Bevölkerungsschutz stärken – Ehrenamt entlasten Die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Eitorf setzt sich für eine stärkere Unterstützung der DLRG Ortsgruppe Eitorf ein. Mit einem Prüfauftrag fordert die Fraktion die Gemeindeverwaltung auf zu prüfen, ob Fördermittel von Bund oder Land sowie eine direkte Beteiligung der Gemeinde den Ankauf einer neuen Fahrzeughalle ermöglichen können.
Hintergrund ist die wachsende Bedeutung des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes. Extremwetterlagen, Starkregenereignisse und Hochwasser haben in den vergangenen Jahren deutlich gezeigt, wie wichtig gut ausgestattete Hilfsorganisationen vor Ort sind. Auch bundesweit wird derzeit verstärkt in den Bevölkerungsschutz investiert.
Die DLRG Ortsgruppe Eitorf leistet seit Jahrzehnten wichtige Arbeit in der Wasserrettung, im Katastrophenschutz sowie in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung. Über 1.000 Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich für die Sicherheit der Menschen in Eitorf, Windeck und Asbach. Neben Einsätzen und Ausbildungsangeboten betreut die DLRG auch mehr als 400 Kinder und Jugendliche in der Schwimmausbildung.
Die vorhandenen Unterbringungsmöglichkeiten für Fahrzeuge, Boote und Einsatzmaterialien stoßen inzwischen an ihre Grenzen. Die DLRG verweist selbst auf zu wenig Platz, erschwerte Einsatzvorbereitung und fehlende Zukunftsfähigkeit der bisherigen Hallenlösung. Deshalb plant die Ortsgruppe den Kauf einer bestehenden Fahrzeughalle im Gewerbegebiet Altebach.
Für die SPD ist klar: Investitionen in die Ausstattung und Infrastruktur von Hilfsorganisationen sind Investitionen in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Gerade mit Blick auf zunehmende Wetterextreme und neue Herausforderungen im Bevölkerungsschutz müsse die Gemeinde Verantwortung übernehmen und das Ehrenamt bestmöglich unterstützen.

Bernd Thienel, Fraktionsvorsitzender der SPD Eitorf, macht deutlich: „Die Menschen verlassen sich im Ernstfall auf schnelle Hilfe vor Ort. Dafür brauchen unsere Hilfsorganisationen nicht nur engagierte Ehrenamtliche, sondern auch moderne und verlässliche Infrastruktur.“
Die SPD-Fraktion will das Thema nun in die politischen Beratungen einbringen und Vertreter der DLRG in die zuständigen Ausschüsse einladen, um den Bedarf ausführlich darzustellen.
