Eitorf braucht endlich Schnelllader

Symbolbild einer Schnellladestation

SPD erhöht Druck auf Bürgermeister

Die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Eitorf fordert den zügigen Aufbau einer zentralen Schnellladestation im Ort und macht deutlich: Während andere Kommunen längst handeln, passiert in Eitorf zu wenig.
Mit einem aktuellen Antrag bringt die SPD das Thema auf die politische Tagesordnung und verlangt von der Verwaltung konkrete Schritte. Ziel ist eine zentral gelegene, öffentlich zugängliche Schnellladestation, die sowohl Bürgerinnen und Bürgern als auch Pendlern und Besuchern zugutekommt.

Sara Zorlu
Sara Zorlu

„Andere Kommunen sind längst weiter – Eitorf darf hier nicht weiter hinterherfahren“, erklärt Sara Zorlu als Sprecherin der SPD-Fraktion. „Es kann nicht sein, dass beim Thema Schnellladeinfrastruktur über Jahre hinweg kaum sichtbare Fortschritte erzielt wurden. Wir brauchen jetzt Tempo und klare Entscheidungen.“
Die SPD verweist dabei auch auf die Nachbarkommune Windeck, wo bereits mehrere Schnellladestationen in Betrieb sind. Für die Sozialdemokraten ist klar: Eitorf droht den Anschluss zu verlieren, wenn nicht zeitnah gehandelt wird.

Bernd Thienel
Bernd Thienel

„Die Mobilitätswende findet nicht auf dem Papier statt, sondern vor Ort“, betont Bernd Thienel, Fraktionsvorsitzender der SPD. „Dass in Eitorf bislang keine zentrale Schnellladestation umgesetzt wurde, zeigt, dass das Thema nicht mit der notwendigen Priorität verfolgt wurde. Das wollen wir ändern.“

Nach Vorstellung der SPD soll die Verwaltung geeignete Standorte prüfen, Fördermittel nutzen und gemeinsam mit möglichen Betreibern ein konkretes Umsetzungskonzept erarbeiten. Die Entscheidung darüber soll im zuständigen Fachausschuss vorbereitet werden.

Für die SPD ist klar: Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor – für Klimaschutz, Wirtschaft und die Attraktivität der Gemeinde.
„Eitorf hat das Potenzial, hier deutlich mehr zu erreichen“, so Zorlu. „Jetzt ist der Zeitpunkt, endlich ins Handeln zu kommen.“